Mittwoch, 2. September 2015

fenstern

vintage + kleinwaren I www.zierratundgold.de



c'est bon

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vintage + kleinwaren I www.zierratundgold.de

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Es tut sich etwas. Hinter offenen Türen sind ein paar neue Dinge in den virtuellen Raum gezogen. Vornehm/lich französisch.

Der Bestand der schönen dicken Marmeladengläser konnte endlich wieder aufgestockt werden. Dazu ein Paar Bols und - worüber ich mich besonders freue - pfefferminzgrüne Schalen. Meine neue Farbe. Und die ist hier eigentlich selten ;)

Sehr auf dem Herzen liegen mir die schlichtschönen alten Leinenschürzen. Endlich eine! Vielleicht ja auch bald auf eurem?

Weiterhin bleibt: Linientreue. Strahlen im runden Quadrat, Ecken mit Griff. Waffelböden sowie die letzten Bälle der Saison. SpäSo/FrüHe(j). Darauf schon einen heißen Tee!

Ja, kommt doch (mal) vorbei.
Wird wie immer mehr.
Peu à peu. 

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merci, und auf bald. 

Dienstag, 25. August 2015

renekloden




Reneklodenkonfitüre mit Limette, Ingwer und Vanille
be vor es vorbei ist
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Spätsommer. August. Renekloden. Oh là là. Der kürzeste Fruchtturnus. Nur ein paar Wochen - und die neigen sich. Dem Ende entgegen und zum Croissant hin. Im französischen Rückreisegepäck steckten zwei Kilo der Königin: >Reine Claude<. Schattierend irgendwo zwischen Staubwiesengrün und mattem Gold.

Was soll aus uns werden? Ich frage (mich).

Herr Slater (diese Liebe lässt sich einfach nicht verbergen) antwortet, und weist den Pflaumen als aromatische Partner Vanille, Ingwer und Koriandersamen zu. Auf letztere verzichte ich dann doch. Keine Experimente, bitte. Nicht jetzt!

Ich koche.

Vier große gute Gläser Konfitüre aus 1500 Gramm entsteinten Renekloden und 375 Gramm Gelierzucker (2:1), Vanillepulver (oder Schotenmark), gemahlenem Ingwer, Limettensaft. Püriere nicht. Bevorzuge eine fließende Konsistenz mit fruchtigen Fetzen. Fülle ab, schraube zu. Und jeden Morgen auf.

Bis, ja bis zum nächsten Sommer.

Wo gibt es das perfekte Croissant?

Dienstag, 11. August 2015

minikäsekuchen mit polenta


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Fast zehn Jahre hängt das Rezept nun schon über dem Herd. Als einziges. Festgeklemmt am Kuchengitter. Das immer so schöne Kreise in die Oberfläche tätowiert - beim Überkopfschwung. Damals kochte Alfred Biolek sich herrlich unprätentiös mit viel Wein und einem Gast durch den Samstag. Und Anke Engelke brachte an einem dieser Samstage eben ihren Käsekuchen mit. Den >New York Cologne Cheesecake<. Wie oft ich ihn mittlerweile schon gebacken habe, lässt sich nicht mehr zählen ... irgendwann jedenfalls sagte ich zu meiner Freundin Juli: >Den kann ich tatsächlich im Schlaf. Auswendig. Nebenher.< Ja, so ist es – und so ist es selten (bei mir).

Witzigerweise habe ich den Teig direkt beim ersten Mal ganz ohne New York und ohne Köln (Frischkäse und Ricotta) in die Form eingestrichen. Beide haben sie mir nie gefehlt. Wie Ankes Original schmeckt, weiß ich also gar nicht, aber was ich weiß, ist: mein Quarkmini mit Polenta schmeckt nach all den Jahren immer noch so gut, dass ich niemals aufhören werde. Flaumig, leicht körnig durch den Maisgrieß und lauwarm am besten. (Im Kühlschrank zieht er mir zu sehr an, wird fest. Wem das gefällt, gönnt ihm natürlich gerne eine Nacht.) Pur mein Favorit. Dank zarter Süße. Wer lieber zu zweit is/s/t, portioniert musige Früchte dazu.

Für eine 18er-Springform - oder auch eine 20er - gleiten drei Eiweiß in eine Schüssel, die drei Eigelb in eine andere. Das Weiß bestärkt noch eine Prise Salz, dann wird quirliger Schaum daraus, Ruhepause. Das Gelb freut sich über 100 Gramm weiche Butter und 100 Gramm Rohrohrzucker. Cremig soll es sein, bevor sich 50 Gramm grobe Polenta (ich vertraue auf die gute Tüte von >Alnatura<) und ein Teelöffel Backpulver einmischen. Anschließend: 400 Gramm Quark, die magere Version. Manchmal werden's aus praktischen Gründen auch 500 Gramm, die allerdings machen den Kuchen im Ergebnis ein wenig geschmacksschwerer! Mit einem Besen den Eischnee luftig unterheben. In die bodenbebutterte Form streichen und den vorgeheizten O/U Ofen schieben. Bei 180 Grad 45 Minuten. Eine goldene Hülle wäre perfekt. Weitere zehn Minuten bei leicht geöffneter Ofentür und temperaturlos nachziehen lassen. Idealerweise sackt der gute Mini nur minmal in sich zusammen. Je nach Wetter, Lust und Laune. Leicht auskühlen lassen, aus dem Ring befreien und bepudern. Lauwarm angabeln.

Habt ihr auch so einen Begleiter?

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Zwei weitere empfehlenswerte alfredissimo! genussimi: Oma Mankes Hefeklöße von Meret Becker und Jutta Speidels Zimthuhn ;) 

P.S. Anne reibt noch Limettenschale hinzu!